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Ich würde ja neues vom Gebärden schreiben, wenn ich könnte. Kann ich aber nicht. Denn nach dem Run ist hier vor dem Run. Mehr als die Gebärden vom letzten Beitrag sind es nicht geworden und so richtig super glücklich bin ich mit seiner Auswahl nicht, auch wenn das ziemlich dumm klingt.

Immerhin hat Leo ja die für sich wichtigsten Zeichen ausgewählt und die olle Mutter ist mal wieder nicht zufrieden?

Naja. Da nach wie vor nix Duden-gerechtes außer „Mama“ und sowas wie „trinken“ (trrrkrrr) in Worten aus seinem hübschen Mund kommt, werde ich zugegebenermaßen ungeduldig. (Wobei er gerade eben beim ins-Bett-gehen immer auf meine Augen gezeigt hat, irgendwann dann „Auge“ und auch mein jubelndes „Jaaa“ nachgesprochen hat!)

Ist das schlimm, das zuzugeben? Jaja, jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Sie werden schon alle irgendwann sprechen. Er ist doch nichtmal 17 Monate alt. Er trainiert eben erstmal seine Motorik und erklimmt vorzugweise Tische. Irgendwann sabbelt er Dir die Ohren wund. Bla bla. Ich will aber jetzt Worte! Er will ja nicht mal Bücher angucken… (das hab ich ja vorher nicht geglaubt, dass es solche Kinder gibt!)

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Ich weiß ja selbst, dass meine Ungeduld total lächerlich ist. Ich bin auch nicht ernsthaft ungeduldig, wisst ihr was ich meine? Ich bin in meiner Naivität einfach einmal mehr überrascht, wie anders die beiden Jungs ticken. Wie kann der eine mit 10 Monaten so wild auf Worte sein, während der andere fröhlich in Babysprech vor sich hinplappert und eigentlich nichtmal den Eindruck macht, als würde er daran etwas ändern wollen. Naja und ich hab da halt diese Liste mit Worten, die Anton in Leos Alter drauf hatte. Da fällste vom Glauben ab! Und ich weiß ja nun, dass diese Liste nicht erfunden ist (Und dass mir der Große heutzutage eben jene Ohren wundsabbelt).

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Leo jedenfalls nutzt seine Gebärdenwahl relativ eingeschränkt, weil in immer wiederkehrenden Situationen, selten unvorhergesehen (Vogeluhr zwitschert, es regnet, Mama soll singen, nochmal Kniereiter,…). Seit ein paar Wochen ist LICHT AN/AUS ganz weit oben. Gern auch vor Zeugen im Kindergarten oder bei Budni (da ist viiiiel Licht… ja, die Lampe ist auch AN…ja, diese auch, ja, die auch…), was wenigstens mein Geltungsbedürfnis befriedigt mich in gewisser Weise sehr freut (jaHA! HAST Du das gesehen? Wir KOMMUNIZIEREN! Los! Sprich mich drauf an!)

Aber nutzt er sie, wenn es wirklich praktisch wäre? Wenn ich einfach nicht genau weiß, ob er schon fertig mit essen ist (weil er dauernd aufsteht, aber wütend wird, wenn ich ihn vom Stuhl hebe), ob er Hunger oder Durst hat, warum er gerade wütend ist, warum er auf den Arm will und mich in eine bestimmte Richtung dirigiert. Nein, wahrscheinlich ist sein kleiner Kopf dann viel zu sehr mit seiner Notlage beschäftigt, als dass er auf die Idee käme, sie mir per Gebärde zu erklären. (Ja, selbstverständlich finde ich die Antworten auf all dies auch so raus, aber darum geht es ja beim Gebärden mit Babys: Kein trial-an-error nötig! Bzw. ist Essen bei Leo im Zweifel die Antwort auf alles, wenn das Problem vorher auch ein anderes war…)

Das ist alles Leiden auf hohem Niveau! Meinem Spaß an der Sache tut es dennoch keinen Abbruch. Ich gebärde sogar zum Schlaflied und er freut sich darüber sehr und schaut mir aufmerksam zu und versucht sich selbst an der Melodie. Vielleicht singt er dann ja bald für mich🙂

(Was ich singe? Mittags singe ich aus „Im Märchenwald ist heut Konzert“ das „Lied vom Mittagsschlaf“, abends erst die ersten zwei Strophen von „Schlafe mein Prinzchen“ (die dritte ist doof) und dann „Müde Maus“ von Robert Metcalf von der CD „Ich bin Eins, das ist meins„. Leo liebt sie alle und besteht auf das ganze Sortiment.)

 

Als babySignal-Kursleiterin erwartet man ja von seinen eigenen Kindern, dass sie ganz besonders früh anfangen zu gebärden. Bei Anton war ich noch gar keine Kursleiterin, er fing mit 10 Monaten an und ersetzte die Zeichen dann recht schnell durch Sprache, die sich zeitgleich entwickelte.

Leo ist nun 14 Monate alt. Bei ihm habe ich quasi seit Tag 1 gebärdet, schließlich habe ich ja die nötige Geduld um auch monatelanges Warten auszuhalten und es fällt mir auch nicht schwer, die Gebärden völlig selbstverständlich zu nutzen. Mit 11 Monaten gebärdete er dann auch TRINKEN und NOCHMAL. Aber dann kam nichts mehr. Nicht mal mehr diese zwei Zeichen. Er interessierte sich auch nicht besonders offenkundig für meine Zeichen. Aaaah!

Aber seit ein wenigen Wochen geht’s los, erst tröpfelnd, seit ein paar Tagen ganz enorm und heute war er kaum zu stoppen! Zwei-Wort-Sätze in Gebärden gab’s heute!

Er ist ja Epileptiker und derzeit reduzieren wir monatlich die Medikamentendosis. Tatsächlich wurde sie zuletzt am 01. Juni reduziert… ob das Zeug ihn doch in irgendeiner Form „hemmt“? Bisher war von irgendwelchen Verzögerungen nichts zu erkennen, ich darf ihn halt nicht mit dem wortgewandten Anton vergleichen, der schon früh anfing zu sprechen. Während Leo an „korrekten Worten“ bisher grad mal ein „Mama“ und „nein-nein“ von sich gibt und sich ansonsten auf Dauergebrabbel beschränkt. „Ata“ sagt er noch zu Anton, „Daaaaate“ zu Danke. „Trinken“ übt er gerade, in dem er die Silbe Tri mit einer größeren Anzahl weiterer, variabel wählbarer Buchstaben ergänzt und dabei seine Hand öffnet und schließt.

Viele Gebärden sehen bei Leo noch sehr sehr ähnlich aus, sind aber situationsbedingt unverkennbar. SCHAUKELN und MUSIK beispielsweise, die er bisher nur einhändig gebärdet. SCHMETTERLING, MILCH und TRINKEN sind ebenfalls sehr ähnlich, denn auch hier gebärdet er SCHMETTERLING einhändig und TRINKEN findet noch nicht am Mund statt, sondern noch irgendwo in der Luft.

NOCHMAL ist jetzt hier Dauerbegleitung. Und sieht so niedlich aus, denn er spreizt dazu die kompletten Finger, winkelt den Zeigefinger aber nach vorn ab und wackelt dann mit der Hand. Gebärdet wird dieses Zeichen zu jeder Gelegenheit, heute Nachmittag auf der Spielplatz-Wippe, aber auch in Bezug auf mein Gebärden, das er mit seinen Augen quasi aufsaugt! Die Vogeluhr zwitschert? Er macht mich darauf aufmerksam, ich gebärde TSCHIEP-TSCHIEP und ernte Freude und den abgespreitzen Zeigefinger!

Auf die Frage, ob wir auf den Spielplatz gehen wollen, gebärdete er heute SCHAUKEL und machte sich sofort auf den Weg!

Und als ich ihn dann heute mit Ach und Krach zum Mittagschlaf überreden konnte und ihm dazu ausnahmsweise mal ein Lied vorsang, gebärdete er SINGEN/MUSIK und NOCHMAL in Kombination als ich fertig war!!

Nach einem extrem langen Tag, den wir dauerhaft im Garten und Leo dreimal im Planschbecken verbrachten, habe ich die Kinder heute trotzdem erst unglaublich spät ins Bett gekriegt. Der große Bruder durfte um 21 Uhr noch unter die Dusche, während der Wasserjunkie Leo schon lange bettfertig war. Im Bett war er noch einen kurzen Moment empört und klopfte sich mit der Faust auf die Brust. Ich habe erst später geschaltet, denn diese Gebärde verwende ich nicht ganz so regelmäßig: Das hieß dann wohl, dass er auch nochmal BADEN bzw. unter die Dusche wollte!

Als Dankeschön, dass er so lange Aufbleiben durfte, KLATSCHTE Leo dann zum Abschluss zum ersten Mal in die Hände. Ich liebe solche Tage!

Weitere Gebärden, die er gern verwendet, sind SCHNULLER, TANZEN (er tanzt dann im Autositz, wenn ich das Radio anmachen soll) und SIRENE.

Saumäßig Spaß macht das! Anton fragt mich nach vielen Zeichen, Florian traut sich langsam auch mehr und meine Mama hat die größte Freude an NOCHMAL. Ich hoffe ich fange eine dieser Situationen bald mal in einem Foto ein!

 

 

schmücklig

Anton hat mit Fingerstempeln eine Vogelfamilie getupft und bat mich darum, sie nun noch „schmücklig“ zu machen. Eine eigene Wortkreation, die soviel heißt wie „aufgehübscht“ und so viel wundervoller und bildlicher ist.

Das Wort wandert ab sofort in unseren Wortschatz.

Und in diesen Blog.

 

Leo ist Eins.

Ostersonntag ist der Li-La-Launebär offiziell vom Baby zum Kleinkind geworden und es hat den Anschein, dass er nun beschlossen hat, groß zu sein.

Wie der einen schon veräppeln kann! Wie er sich freut, wenn er weiß, dass er gerade etwas unerwünschtes tut und dabei erwischt wird (Blumenerde ausbuddeln und essen)!

Der Tag war toll, Anton und ich haben für schöne Osterdeko gesorgt (bemalte Eier, Watteküken und Kresseeier schon seit Wochen) und er hatte mir tags zuvor ganz doll beim Backen geholfen. Den Geburtstagsfrühstückstisch hatten wir abends schon gedeckt, so dass Leo direkt von Luftballons, Girlande und Kerzenkarawane begrüßt wurde. Unser Geschenk an ihn war dieser Rutscher:

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Nur ein Geschenk? Anton hat damals tatsächlich viel mehr bekommen. Aber Fakt ist: Leo spielt hauptsächlich mit Antons Sachen, interessiert sich bisher NULL für Bücher (mit Anton haben wir mit 10 Monaten schon abends bis zu SIEBEN Bücher angesehen), hat sehr viel Baby- bzw. Kleinkindspielzeug von Anton, ignoriert sogar seine tollen Weihnachtsgeschenke weitestgehend… was soll man also auf Krampf noch mehr anschaffen, wo doch die Verwandten auch alle noch was mitbringen?

Den Rutscher findet er toll. Ich hab bewusst nach einem gesucht, der keine Geräusche macht und der ein Staufach hat. Diesen hier kann man sogar noch als Lauflernwagen benutzen, Leo schiebt ihn fröhlich vor sich her und er fällt dank Kippschutz nicht nach hinten um!

Von Verwandten und Freunden ist noch folgendes (meist auf Wunsch) dazugekommen:

Die ersten richtigen Schuhe (noch hypothetisch)
zuckersüße Filzpantoffeln mit Harlekinbommeln
Sandspielzeug
zwei Bücher
ein toller Kipplaster von BIG
Geld zum fröhlichen Klamottenshoppen
ein weiterer Rutscher (überraschend, nicht im Bild)
ein gebasteltes Bild von Anton

Zu Ostern gab es noch Waschhandschuhe und den kleinen Hasen, der da oben im Laster sitzt.

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Da es Ostersonntag war, stand der Tag erstmal im Zeichen des Hasens und Anton suchte fleißig Ostereier und kleine Überraschungen im Garten. Auf dem Esstisch standen für beide Kinder neue Tassen mit der Raupe Nimmersatt und Anton hätte dazu eigentlich nur noch Schokoeier bekommen sollen, ich habe aber sehr kurzfristig noch ein paar Kleinigkeiten für ihn gefunden. Und nicht gesucht! Das sind dann doch die besten und er hat sich so sehr gefreut!! Es gab einen blauen Polizeipropeller (Windrad) für sein Fahrrad, ein großes Kissen mit einem Kaninchen und eine neue Sonnenbrille, die in einem großen Pappei versteckt war.

Das Hasenkissen musste mit uns frühstücken und bekam auch Geschirr und eine Möhre. Auf einen Becher bestand es trotzdem.

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Die Hasenohren hatten wir schon am Karfreitag zusammen gebastelt, Anton trug sie die ganzen Ostertage hindurch, dazu auch das Körbchen, dass ich ihm am Samstagmorgen schnell gebastelt hatte. Er klebte sich noch selbstgemalte Eier daran und es begleitete ihn zur Freude seiner Kumpels mit zum Osterfeuer.

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Wir haben das alles übrigens MORGENS gebastelt. Florian und ich hatten Schichtbetrieb beschlossen, weil Leo neuerdings echt früh wach wird (aber dafür DURCHSCHLÄFT!!). Weil ich frühmorgens nicht zurechnungsfähig bin, übernahm er die erste Schicht bis 8 (die aber er aber meist erst um halb 9 einlöste) und ging dann selbst nochmal mit Leo bis 10 schlafen, holte danach Brötchen und ich konnte mit Anton und Kaffee Zeit verbringen. Freitag hatte ich wohl Speed im Kaffee, jedenfalls entstanden nicht nur die Ohren für Anton, sondern auch noch welche für die Eier und wir buken sogar spontan und zum ersten und erfolgreichen Mal Osternester! Da war Florian ziemlich baff. Lasset das Weib ausschlafen und ihr erfahret Wunder, sag ich nur!

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Die Tage waren alle super harmonisch und sind es noch. Das betone ich, weil ich ansonsten eher Erziehungsratgeber wälze und mich bei meiner Freundin auskotze, die schon lange hauptsächlich Gemecker über Anton von mir hört. Es ist schwierig. Aber seit Donnerstag ist es super, die normalen Aussetzer eines willensstarken Fastfünfjährigen sind einkalkuliert. Und Eltern werden mir beipflichten: Der Akku ist meistens sehr schnell wieder aufgeladen, oder wie ich sonst immer vergleiche: Das Fass ist nicht mehr überschwappend voll, ich habe wieder Luft nach oben – sprich Geduld.

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Sonntag war also durchweg wunderbar. Am Nachmittag kam die Familie zum Kaffee und unsere Eltern blieben noch bis später am Abend, wir bestellten Pizza und quatschten, Florian und ich saßen anschließend noch eine Weile am Tisch, räumten nichts auf und tranken noch ein Glas auf den gelungenen Tag. Leo war bis zum Ende eine gutgelaunte Freude ohne Mittagsschlaf!

Das einzig nennenswerte, was ich gebacken habe, sind diese unglaublich köstlichen Bisquitschnecken nach dem Rezept von Carrots for Claire. Der Chilenische Pfirsichkuchen aus der Rosins Restaurants-Reihe war lecker, aber zu trocken, weil falsche Backform. Die Mini-Amerikaner waren auch zu trocken, aber süß, weil wie Küken und Ostereier dekoriert. Ich versuche beim Backen Zucker zu ersetzen und verwende kein Weizenmehl. Manchmal ist das einfach nicht lecker. Die Bisquitschnecken hatte ich schon testgebacken und sind mir gleich beim ersten Mal gelungen.

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Montag war ruhig und verregnet, die Jungs probierten die neuen Geschenke aus, unsere Nachbarn besuchten uns nachmittags, die Kinder spielten, wir genossen die Zeit. Dienstag verschliefen wir unbewusst, weil eine Uhr noch nicht umgestellt war. Und weil wir den entspannten Anton plötzlich ruckizucki in den Kindergarten hätten fahren müssen, blieb er noch einen Tag bei mir zu Hause.

Leo ist also Eins. Was kann ich euch über ihn erzählen? Er schafft schon vorsichtige zwei Schrittchen allein, liebt es zu tanzen, ist eigentlich immer gut gelaunt, kann anderenfalls schnell wieder aufgeheitert werden. Er isst gerne und gut, zur Zeit sind wir überraschend wieder bei „Brei“ gelandet, also bei zermatschtem Essen oder eben tatsächlich Frühstücksbrei. Das liegt daran, dass er unbedingt alleine essen möchte und das Essen hält nunmal auf dem Löffel am besten in Breiform. Auf reines Fingerfood hat er grad nicht viel Lust, auch Stücke werden vorzugweise aufgespießt. Er lässt sich sogar füttern, weil er einfach Hunger hat! Sein Lieblingsfrühstück sind der Alnatura Couscous-Frühstücksbrei oder banaler Haferbrei, er liebt Obst über alles, Mango, Banane, Kiwi, angedünstete Apfel- und Birnen (leichter zu essen mit 6 Zähnchen). Mittags ist es unkompliziert, eigentlich mag er alles, nur Blumenkohl ist nicht sein Ding. Und Mais, habe ich heute rausgefunden. Zum Abendbrot mag er es abwechslungsreich und ziemlich abgefahren: Ein bisschen Avocado hier, etwas Räucherlachs da, Heringsstücke aus dem roten Heringssalat, Brot mit Aufstrichen (Hummus/Tahini, Hummus mit getrockneter Tomate, Curry/Mango, Cashewmus, alles von Budni bzw. dm)

Und weil er nun Eins ist, hab ich heute auch Honig eingeführt, bis auf Quark ist alles andere längst auf dem Speiseplan🙂

Er ist nicht sehr kuschelig, genießt aber kurze Schmuseattacken. Er nimmt ALLES in den Mund, das kenne ich von Anton gar nicht. Der hatte schon sehr früh Mumeln, weil ich wusste, dass sie ihm nicht gefährlich werden. Vor Leo ist nichts sicher. Der muss alles untersuchen, befühlen, schmecken, kauen. Er hat auch sofort rausgefunden, wie der Perlonstrumpf vom Blumentopf runtergeht. Jetzt ist er festgeklebt. Er mag keinen Wind und keine Kälte, Anton würde bei jedem Wetter ohne Mütze und Schal und mit offener Jacke rausgehen. Er hasst es gewickelt zu werden, er hasst es „zur Beruhigung“ an den Händen angefasst zu werden. Teller gehören auf den Fußboden. Besteck mittlerweile nicht mehr. Wenn er mit Essen fertig ist, dreht er den Teller um oder zermatscht die Reste zwischen den Fingern. Er versucht sich an „Mama“, „Papa“ und „Anton“, wobei letzteres „Aaataaaaa“ ausgesprochen wird und vorzugweise morgens um 6 in Richtung Antons Bett gerufen wird.  Er liebt seinen Bruder abgöttisch. Das verdeutlicht er gern durch Gozilla-artige Lego-Zerstörung. Er sagt auch „mmma“, was manchmal „Oma“ heißt“ und manchmal „nochmal“. Aber gebärden tut er zur Zeit leider überhaupt nicht mehr. Ich bleibe dran. Kopfschütteln ist immerhin Zustimmung.

Eben musste Florian ihm eine extra Flasche machen, während ich den Tobsüchtigen auf meinem Arm kurz wüten ließ. Ich versuche ihn nichtmal mehr zu beruhigen in diesen Momenten. Er dreht so durch, bäumt sich auf, drückt sich durch, brüllt, kreischt, da kommt man nicht an ihn ran. Und kaum ist die Flasche im Mund – Stille. „Papa kommt gleich, Papa macht eine Flasche Milch“ ist nur für mich das Mantra.  Das sind aber auch die einzigen anstrengenden Momente, selbst mit der Anhänglichkeit zu Sprungzeiten komme ich ganz gut zurecht. Gerade steckt er wieder in so einem Sprung und man sieht ihm an, dass er jeden Tag mehr kombiniert und versteht!

Ansonsten alles schicko. Wir waren im Urlaub, kurz davor hatte er einen Krampf, der aber aus dem Fieber resultierte, was er auch die Hälfte der Urlaubszeit nicht los wurde. Normalerweise ist er nach wie vor anfallsfrei, Ende April ist der nächste EEG-Termin!

Die Neuigkeiten über eventuell einschneidende Veränderungen lassen auf sich warten. Wir sind auf Mai vertröstet, ich vertröste euch auch. Nein, kein weiteres Baby🙂

Ich könnte mir angewöhnen, wieder öfter zu bloggen, dann müsste ich nicht solche Romane verfassen.

Gute Nacht!

 

23:22 Uhr, genug gefacebookt, geyoutubet, nach Geburtstagsgeschenk gesurft.

Jetzt warte ich noch, dass es Mitternacht wird, damit der Mini seine Medizindosis bekommt, bevor er hoffentlich genau wie letzte Nacht DURCHSCHLÄFT (Das hatte er mit 6 Monaten plötzlich wieder beendet). Wäre ich nicht selbst so spät im Bett, könnte man mich morgens als ausgeschlafen bezeichnen, aber ich kann mich nie aufraffen, endlich mal schlafen zu gehen.

Somit nutze ich die Zeit und hier mal ein Update reinzusetzen. Ist ja ein trauriges Örtchen hier, nix los, keine Neuigkeiten. Dabei denke ich bestimmt täglich in bestimmten Situationen „Das könnste bloggen!“ und dann hab ich wieder keine Zeit/keine Lust/keine Gelegenheit. Nichtmal das Wissen, dass ich den Babyblog von Anton so gern nachträglich lese, treibt mich an. Ich tummele mich gern ein bisschen bei Instagram in letzter Zeit und ich genieße einfach die Computerlose Zeit mit den Kindern.

Nagut. Ich habe auch keine Chance, tagsüber irgendetwas am Computer zu machen, denn Leo -nunmehr 10 1/2 Monate alt!- ist ganz verrückt nach dem Ding. Und er wird stinksauer, wenn ich den Laptop dann aus seiner Greifhöhe nehme.

10 1/2 Monate. 

„Mama, wenn bald wieder Frühling ist, dann können wir doch die Duplo-Eisenbahn draußen wieder aufbauen und sie von der Terrasse in den Garten fahren lassen?“

Hab ich sie nicht gerade erst abgebaut? Die Terrasse winterfest gemacht?

Man sagt ja oft, dass die Zeit so rast, aber das letzte Jahr seit Leos Geburt ist wirklich unverhältnismäßig schnell vergangen. Das Baby ist kaum ein Baby mehr. Nur wenn er schläft🙂

Wie geht’s den Kindern?

Anton geht’s gut. Wir haben ihn ja nur noch bis mittags im Kindergarten, das scheint ihm gut zu tun. Er ist oft widerborstig und streitlustig, aber ich sehe es positiv: Er wird auch später kein Problem damit haben, sich durchzusetzen. Ein Problem mit Autoritäten aber evtl. schon… Anton kommt im Sommer ja schon in die Vorschule! Also ins letzte Kindergarten-Jahr! Das Daumennuckelabgewöhnen hat leider nicht funktioniert. Mit bemalten Pflastern hielt es eine Woche. Mit schicken Daumenringen sogar DREI! Aber kaum war der letzte Ring geschrottet, war der Daumen wieder drin. Soviel wie vorher. Seine/unsere Lieblingserzieherin Julia sagt, er braucht es einfach noch. Warum auch immer. Nuckelt er nicht am Daumen, hat er seinen Schal oder seine Jacke im Mund. Ich werde bald einen neuen Versuch starten, bestimmt wieder mit Ring. Das war unsere eigene Idee und hat unserem Schmuckliebhaber sehr gefallen! Der erste Ring war rot (liebste Lieblingsfarbe) mit einem Herz und von ihm ganz allein ausgesucht.

Leo geht’s sehr gut, wenn man mal davon absieht, dass er halt Epileptiker ist. Er hatte Anfang Januar zwei Krampfanfälle, nachdem das stärkere der beiden Medikamente abgesetzt war. Ich hatte es kommen sehen, war auch nicht sonderlich geschockt. Nun ist sein verbleibendes Medikament etwas anders dosiert und gleichmäßig auf 24 Stunden verteilt, was bedeutet, dass ich ihm um 24 Uhr eine Dosis geben muss.

Leo verweigert ja seit Monaten Nahrung in Breiform. Das nennt sich ja -wenn man’s freiwillig macht- modern Baby Led Weaning. Ich habe aber gar keine andere Wahl. Zum Glück ist er (noch) fast alles und vor allem unser Lieblingsessen: Ofengemüse mit Frikadellen. Und Antons Lieblingsessen: Kartoffelbrei mit Spinat und Ei! Ich werde kreativ mit Bratlingen, damit er gleich eine volle Mahlzeit in einem hat und auch genug Eisen bekommt. Obst geht bei ihm immer, manchmal hab ich Glück und er lässt sich mit Müsli oder Haferbrei füttern, er will aber viel lieber selbst den Löffel halten oder eben mitten reingrapschen in die Matsche. Ja, wäre sicherlich eine tolle haptische Erfahrung für ihn.

Was er so kann. Frei stehen kann er seit neuestem ziemlich gut. Es wird immer länger und wenn er dabei was in der Hand hat, steht er schon wie ne Eins. Ansonsten hüpft er unglaublich gern und liebt den Türhopser. Der ist Gold wert, denn im Badezimmer ist eine ebenerdige Dusche mit Vorhang die ihn magisch anzieht, auch wenn sie pitschenass ist. Und so hüpft er wie bekloppt, wenn ich Anton bettfertig mache. Er fährt gern Auto, geht gern einkaufen, möchte aber in erster Linie rumkrabbeln und ist dabei auch ziemlich unbedarft. Ein Sicherheitsblick in meine Richtung und weg ist er! Getragen wird er gar nicht so gern, es sei denn ich bleibe in Bewegung. Kuscheln ist auch nicht sein Ding. Er schläft in seinem Bett ein, wobei ich wie bei Anton sitzen bleibe, bis er schläft. Er würde sonst sofort rausklettern, denn ich muss ihn zurzeit etwas zum schlafen zwingen, sein Körper will einfach immer wieder loslegen, so müde er auch ist. Das funktioniert aber ganz gut und ohne Weinen. Er will ja schlafen.

Leo und Anton sind grundverschieden und soooo ineinander verliebt. Anton ist der tollste große Bruder! Leo ist ganz begeistert von ihm und ignoriert natürlich sämtliche für ihn gedachte Spielzeuge. Anton kriegt natürlich berechtigterweise die Krise, wenn Leo „wieder alles kaputt macht“. Ich krieg ihn meist ganz gut beruhigt, indem ich ihm erkläre, dass einfach alles, was er macht, super spannend für Leo ist und er sein großes Vorbild ist (oha…) Was Anton macht, muss ja cool sein! Wenn Florian nach Hause kommt, ist er der große Held für die Jungs. Anton fliegt in seine Arme und Leo guckt ganz verzückt und macht neuerdings auf schüchtern! Er dreht dann seinen Kopf so seitlich weg und grinst – es ist zum küssen!

Wir fahren bald für eine Woche in den Urlaub nach Liechtenstein ins Hotel Gorfion. Dort gebe ich als babySignal-Kursleiterin an fünf Tagen Urlaubskurse und den Rest der Zeit genießen wir das Familienhotel. Ich zähle wirklich die Tage! Wir müssen hier dringend mal raus und ungestörte Familienzeit haben. Die babySignal-Kurse biete ich auch in Winsen wieder an, der nächste startet dann auch schon im März!

Mir geht’s auch gut. Ich stille seit etwa zwei Woche nicht mehr und das ist gut so. Leo hatte keine Einwände, bekommt jetzt abends eine Flasche Pre-Milch und ist damit sehr glücklich. Und was ich nicht gedacht hätte: Körper & Geist bei mir verändern sich dadurch grad sehr. Ich habe die Stillzeit mit Leo zwar gern gemacht, aber jetzt merke ich erst, dass ich mich selbst vor lauter Leo-Liebeshormonen nicht mehr gespürt habe. Ich merke es, weil ich es jetzt wieder tue! Nehme ganz andere Dinge war, nehme meinen Mann anders wahr, habe meine Körper wieder zurück! Fühlt sich gut an! Ich werde nächste Woche mal bei FitFight reinschnuppern, denn jetzt habe ich auch Lust auf Sport und dank Flasche und Liebe zum Papa ist das auch wieder möglich!

Und nun hat der Wurm bald schon 1. Geburtstag… eigentlich braucht er wirklich nichts. Ich suche grad nach nem hübschen Rutscher mit Staufach und vielleicht gibt’s den Regenborgen von Grimms.

Es ist Mitternacht. Jetzt kann ich schlafen gehen. Vielleicht hab ich ja bald mal wieder Zeit und Lust was zu schreiben, dann gibt’s evtl. ziemlich einschneidende Neuigkeiten… Gute Nacht!

Waaah! Auch das noch.

Beidseitige Paukenergüsse beim Babyjungen.

Wir haben da sowas geahnt und den letzten Ausschlag zur HNO-Untersuchung hat mir mein Hausarzt gegeben. Bei dem war ich -eigentlich für mich- aber das Gespräch drehte sich hauptsächlich um den Knirps. Dem Doktor war nämlich aufgefallen, dass Leo keine Miene verzogen hatte, als er relativ lautstark den Raum betrat. Lächelte zwar nett, aber auf die zuschlagende Tür folgte nicht mal ein Wimpernzucken.

Ich habe das hier bisher leider noch nicht allzu breit getreten, aber nun ist es doppelt an der Zeit:

Ich bin babySignal-Kursleiterin. Das bedeutet, dass ich Eltern mit Babys zeige, wie man Gebärden ganz toll in den Alltag integrieren kann. „Babyzeichen“ oder „Babygebärden“ werden sie auch genannt. Warum? Die beste Antwort ist eigentlich immer „Warum nicht!“, aber obwohl diese Kursart schon seit einem Jahrzehnt in Deutschland angeboten wird, ist sie zu oft noch unbekannt und wird fälschlicherweise in den gebrandmarkten Frühförderungstopf geschmissen.

Dabei wollen doch Eltern vor allem eins: Ihr Baby verstehen! Und Babys wollen sich verständlich machen. Dabei helfen Gebärden und unterstützen ganz nebenher noch die Sprechfreude.

Mit Anton habe ich als Mutter den Kurs besucht, seit ein paar Jahren bin ich selbst Kursleiterin. Zur Zeit habe ich keine Kurse am laufen, ich pausiere wegen Leo. Eigentlich hätte ich schon wieder loslegen wollen, ich hätte aber auch nicht gedacht, überhaupt und dann noch „so lange“ zu stillen. Kommt also noch nicht in Frage zur Zeit, ist aber wieder sehr präsent in meinen Gedanken und Zukunftsplanungen.

Wir bieten Kurse für Kinder ab 6 Monaten an. Nicht, weil das so sein muss, sondern weil die Nachfrage besteht. Wir weisen Eltern aber immer darauf hin, dass es eventuell eines etwas längeren Atems bedarf, wenn man so früh schon beginnt, da die Kinder in der Regel erst etwas später beginnen, zurückzugebärden. Für die eigene Übung und dafür, dass man sich erstmal an die Ungewohntheit der Gebärden gewöhnt, lohnt es sich aber allemal.

Ich habe ja einen langen Atem und gebärde quasi ab Tag 1 mit Leo. Und zwar querbeet! Er betrachtet meine Hände dabei sehr aufmerksam und freut sich schon sehr lange über die Gebärde „Milch“, die ich an Stelle von „stillen“ benutze, weil mir die passende Gebärde nicht gefällt.  Ich bilde mir ein, dass er dieses Zeichen schon sehr früh verstanden hat, weil aufkeimende Unruhe damit sofort in Vorfreude verwandelt wurde. Ebenso verwende ich die Gebärden für essen, trinken, nochmal, baden, warte, Musik, tanzen, Mama, Papa, Anton (selbstentworfenes Zeichen), fertig, laut, Vogelgezwitscher (die stündliche Vogelgezwitscher-Uhr lässt grüßen…), Hallo und Jubel. Und aufgrund seiner Erkrankung habe ich mir ein Zeichen für die Medizin ausgedacht, die immer mit Einwegkanülen in seinen Mundgespritz wird. Dazu bewege ich Daumen, Zeige- und Mittelfinger so, als würde ich damit die Medizin in meinem Mund spritzen.

Heute waren wir also beim HNO-Arzt. Beidseigter Paukenerguss bedeutet: Da ist Flüssigkeit hinter seinen Trommelfellen und er hört so, als wäre er unter Wasser. Er hört aber! Das ist schonmal beruhigend und hätte mich ansonsten auch stark gewundert. Erster Versuch, die Ohren frei zu kriegen: Zweimal eine Woche dreimal täglich Nasentropfen, dazwischen eine Woche frei. Dann sehen wir weiter.

Gebärden machen aber ab sofort noch extrem viel mehr Sinn!
Gerade jetzt mit 7 Monaten beginnt es verstärkt, dass Laute für Leo zu Worten und Worte mit Dingen in Verbindung gebracht werden. Ich lege super viel Wert darauf, dass eine Sprachentwicklung nicht beeinträchtigt wird und da es sein kann, dass die Paukenergüsse nicht von allein verschwinden, sondern evtl. Röhrchen in die Trommelfelle gesetzt werden müssen, möchte ich das, was er leise hört, verstärken. Denn der nächste Termin beim HNO ist erst im Januar und die Röhrchengeschichte wäre wohl erst um sein 1. Lebensjahr herum aktuell. Das dauert mir zu lang. In der Zeit tut sich so viel!

Klar holen Kinder diese sprachlichen Einschränkungen nach den Röhrchen-OPs meist enorm schnell auf. Aber die Gebärden geben ihm schon viel früher die Möglichkeit mit uns zu sprechen.

Ich werde euch ab jetzt mehr zum Thema Babygebärden berichten. Vielleicht gibt’s dazu auch bald schon Bilder.

Wenn ihr interessiert an dem Thema seid, schaut euch doch mal den Blog von babySignal an, da ist im 10. Jubiläumsjahr super viel los!

Anton hat vor 5 Tagen beschlossen, dass er nicht mehr am Daumen nuckeln möchte.

Ja, mit 4 1/3 wäre das ja auch langsam an der Zeit, so der gesellschaftliche Konsens.

Der Zahnarzt wurde langsam besorgter (obwohl kaum was zu sehen war), der Kita-Zahnarzt hat ihm noch ein Jahr Zeit gegeben.

Ja und dann? fragte unser toller Kinderarzt. Denn diese Zeitangaben sind lächerlich, was will man denn tun? Der Daumen ist nunmal da. Selbst in der Kita haben sie uns beruhigt und gesagt, er brauche das einfach noch.

Wir haben ihn in letzter Zeit vermehrt auf sein Genuckel hingewiesen, hatten wir doch immer mehr den Eindruck, dass das Nuckeln nur noch ein Automatismus ist. Haben ihm ein paar Mal dieses nach Nagellackentferner-schmeckende Zeug draufgetupft. Unter Protest. Und ohne Effekt. Haben ihm Fotos von schiefen Nuckel-Zähnen gezeigt, haben seine Daumen verglichen (der Nuckeldaumen hat ganz schön gelitten in den Jahren), haben ihm Pflaster angeboten oder vom Daumenkönig erzählt. Wollte er alles nicht. Kann man nichts machen.

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Genuckelt wurde immer. Es war seine Flucht, sein Beruhigungsmittel, seine kleine Pause.

Und vor fünf Tagen tat der Daumen mal wieder weh.

Anton schlug vor, ich könne doch ein Pflaster darum kleben und dann würde er immer daran erinnert werden, dass er nicht mehr nuckeln will.

Du willst nicht mehr nuckeln?

Nein.

Und so war es. Pflaster drum, Monster drauf gemalt, Schlafenszeit.

Dieser Hardcore-Junge fing nicht klein an, sondern gab sich gleich die Höchstdosis zu Beginn: Einschlafen ohne Daumen.

Und er zieht das durch! Heute sogar ohne Pflaster!

Ich bin sehr, sehr stolz auf ihn und freue mich für ihn, dass er damit so gut umgeht.

Ich bin aber auch sehr, sehr fertig mit den Nerven, denn eine Daumennuckel-Abgewöhnung ist vergleichbar mit einem Drogenentzug. Anton ist voll auf Entzug. Und das gleich doppelt hart: Er entzieht sich das einzige Mittel, das ihn sonst immer beruhigt hat! Er verliert also nicht nur seine Droge, sondern kann sich nicht einmal mehr davon ablenken!

Dieser Junge ist derzeit ein wandelndes Gewitter! Wutausbrüche sind das nicht mehr. Das sind vollständige Entladungen ohne Rücksicht auf Verluste. Mit einer Ausnahme: Auf seinen Leo lässt er nichts kommen. Der dient als Beruhigungsmittel, wenn er in sein Laufgitter krabbelt und seine Nase in Leos Haare steckt. Kann ich gut verstehen, denn auch mir dient Leo als Ladegerät.

Was wir jedenfalls wieder mal gelernt haben: Alles kommt zu seiner Zeit! Und es ist so viel einfacher, ihn zu unterstützen in seinem Vorhaben, als ihn permanent zurechtzuweisen! Ich glaube auch, dass unsere dauerhaften Ansprachen zum Nuckeln nichts mit seinem Sinneswandel zu tun haben. Vielleicht wäre das auch so passiert. Gut, die Idee mit dem Pflaster hat er von uns aufgeschnappt, aber den Willen, mit dem Nuckeln ein für alle mal aufzuhören, hat er selbst entwickelt.

Es gibt also kein Geheimrezept von mir zum Abgewöhnen vom Daumennuckeln. Außer: Vertraut euren Kindern, sie finden ihren Weg.

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